Exklusiv und bodenständig

Interview

Die Dörr Group betreibt Autohäuser in Frankfurt, Stuttgart und München. In allen drei Städten ist das Unternehmen mit McLaren präsent, mit Lamborghini in Frankfurt und mit Lotus in Frankfurt und Stuttgart. Hinzu kommen zwei Niederlassungen für Bugatti in Frankfurt und München.

Formel-1-Geschichte

Vor allem der Name McLaren hat für Motorsport-Enthusiasten einen magischen Klang. Der britische Rennstall ist nach Ferrari das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte. Bis heute ist McLaren der einzige Konstrukteur von Renn- und Straßenfahrzeugen, der gleichermaßen beim Großen Preis von Monaco, beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis und auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gesiegt hat.

Jetzt auch Lotus-Händler

Aktuell vertreibt Dörr die McLaren-Modellreihen Sports Series, Super Series und Ultimate Series. Alle Fahrzeuge verfügen über ein extrem leichtes und hochfestes Carbonchassis.

Hieran sind schon die Gene von McLaren zu erkennen, die im Rennsport liegen. McLaren ist aber nicht nur bekannt als Konstrukteur von Formel-1-Rennwagen, sondern auch durch seine Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz.

„Im Motorsport liegen unsere Wurzeln, unsere Gene.“ Rainer Dörr geschäftsführender Gesellschafter

Bei der Suche nach geeigneten Händlern hatte unter anderem die Dörr Group den Zuschlag erhalten, worauf Rainer Dörr, geschäftsführender Gesellschafter der Dörr Group, sehr stolz ist.

Seit 2015 vertreibt Dörr auch die Sportwagen der britischen Marke Lotus. Lotus fertigt kleine, leichte und leistungsfähige Sportwagen, die das Einstiegssegment zu den Supersportwagen bilden. Insofern ist diese Erweiterung eine sinnvolle Ergänzung des Markenportfolios von Dörr. Hervorzuheben ist auch die Dörr Motorsport GmbH, die seit 1999 Rennsport betreibt. Damit ist die Dörr Group weltweit der einzige McLaren-Händler mit eigenem Rennstall.

Obwohl Rainer Dörr heute aus zeitlichen Gründen keine Rennen mehr fährt, hat er jedoch nach wie vor „Benzin im Blut“. „Im Motorsport liegen unsere Wurzeln, unsere Gene“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter. „Und daher werden wir das auch nicht aufgeben. Wir halten daran fest, weil es einfach zu uns gehört.“

Außerdem hat das Unternehmen über den Motorsport ein sehr gutes Netzwerk. Und die Aktiven im Motorsport sind natürlich auch potenzielle Kunden, weil sie sich auch privat einen Supersportwagen leisten können.

Heiss begehrte Sportwagen

2011 eröffnete Rainer Dörr in Frankfurt seine erste McLaren-Niederlassung, weitere Standorte folgten in den nächsten Jahren. Als Holding bildet die Dörr Group das Dach der Dörr Automotive GmbH, das operative Unternehmen für den Betrieb der Autohäuser, sowie für die auf Rennsport konzentrierte Dörr Motorsport GmbH.

„Wir tun wirklich sehr viel für unsere Kunden und wir haben tolle Produkte.“ Rainer Dörr geschäftsführender Gesellschafter

Die Geschäftsleitung bilden Rainer Dörr und seine Ehefrau Evelyn, Geschäftsführerin von Lamborghini Frankfurt. Die gesamte Gruppe erzielt einen Umsatz von rund 55 Millionen EUR und beschäftigt knapp 30 Mitarbeiter.

Wie erfolgreich die Dörr Group ist, zeigt sich auch an den Verkäufen. So sind die Lamborghinis für 2016 bereits faktisch ausverkauft. Ebenfalls ausverkauft ist das McLaren-Sondermodell 675 LT. Und der MP4-12C, das neueste McLaren-Modell, welches gerade erst vorgestellt wurde, hat bereits Lieferzeiten bis Juli 2016. Und an einen Bugatti ist frühestens 2019 zu denken.

Neue Räume in München

„Wir sind eine junge Company und sehen uns eigentlich immer noch als Start-up“, verdeutlicht Rainer Dörr. „Dabei ist uns Größe nicht wichtig.“

Mit seinem exklusiven Marken-Portfolio und dem eigenen Rennstall hebt sich die Dörr Group deutlich von der Konkurrenz ab. Die meisten Kunden sind mittelständische Unternehmer. Sie werden über das Internet und viele Events angesprochen – allein 2016 sind es mehr als 40.

Rund 15% des Umsatzes werden durch Verkäufe ins Ausland erwirtschaftet. „Es trägt mit zu unserem Erfolg bei, dass wir sind wie wir sind: bodenständig und nicht abgehoben“, versichert Rainer Dörr. „Wir tun wirklich sehr viel für unsere Kunden und wir haben tolle Produkte.“

Außerdem verweist der Geschäftsführer auf die inhabergeführten Strukturen: „Mich gibt es in Person und wenn ein Kunde ein Problem hat, stehe ich ihm persönlich zur Verfügung.“

Demnächst wird die Dörr Group einen weiteren McLaren-Standort übernehmen. Außerdem entsteht in München derzeit das sogenannte Meilenwerk. In diese neuen Räumlichkeiten wird die Dörr Group direkt nach der Fertigstellung einziehen. Dort wird auch genügend Platz sein, um künftig neben McLaren auch die Marken Bugatti und Lotus mit anzubieten.

Tags
Nach themenverwandten Beiträgen filtern
Bereit für atemberaubende Reisen

Interview mit Sandra Tüter, Geschäftsführeri der SOMA Caravaning Center Bremen GmbH

Bereit für atemberaubende Reisen

Das SOMA Caravaning Center Bremen hat sich in den letzten Jahren vom reinen Händler von Campern und Reisemobilen zum ganzheitlichen Partner seiner Kunden weiterentwickelt und bietet in diesem Zuge inzwischen…

„Ein Apartment auf Rädern“

Interview mit Franz Wieth, Geschäftsführer der PROTEC GmbH & Co. KG

„Ein Apartment auf Rädern“

Wer im Wohnmobil unterwegs ist, kennt das Dilemma: Entweder man fährt ein kompaktes, wendiges Fahrzeug und verzichtet auf Platz – oder man wählt den Luxusliner in Omnibusgröße, der in jeder…

Vier Säulen, ein Fundament

Interview mit Boris Wehner, Geschäftsführer der Wehner Metalltechnik GmbH & Co. KG

Vier Säulen, ein Fundament

Wenn auf Straßen Öl ausläuft, rücken Spezialmaschinen aus. Sie kommen nicht selten aus dem Hause Wehner Metalltechnik. Was als Kfz-Betrieb begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem vielseitigen Metallverarbeitungsunternehmen entwickelt,…

Sicherheit in einer  zunehmend digitalisierten Welt

Interview mit Frank Erb, Geschäftsführer der SERVODATA GmbH

Sicherheit in einer zunehmend digitalisierten Welt

In diesem Jahr blickt die SERVODATA GmbH auf ein besonderes Jubiläum zurück: Seit 50 Jahren steht das Unternehmen als zentraler Dienstleister für die deutsche Kreditwirtschaft für Sicherheit, Zuverlässigkeit und einen…

Reisen im Umbruch: Warum persönliche Betreuung wieder zählt

Interview mit Thomas Klein, Vorstand der LCC Reisebüro AG

Reisen im Umbruch: Warum persönliche Betreuung wieder zählt

Reisen sind wieder fester Bestandteil von Geschäftsmodellen und Lebensentwürfen – aber sie werden anders geplant, anders gebucht und anders betreut als noch vor wenigen Jahren. Genau in dieser…

Im Herzen Mensch, im Kopf Cloud

Interview mit Jens Dreger, Mitglied Management Team teccle group

Im Herzen Mensch, im Kopf Cloud

Die Digitalisierung ist längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern tägliche Realität – und Herausforderung – für Unternehmen jeder Größe. IT muss funktionieren, sicher sein und sich der stetigen Veränderung anpassen.…

Mit Fleiß und Einsatz zum Franchise-Erfolg!

Interview mit Thomas Wilde, Geschäftsführer der Call a Pizza Franchise GmbH

Mit Fleiß und Einsatz zum Franchise-Erfolg!

Call a Pizza hat als Pizzalieferdienst Pionierarbeit im deutschen Takeaway-Markt geleistet. Heute setzt das Unternehmen auf ein starkes Franchisesystem, wobei den einzelnen Franchisenehmern viele Freiheiten bleiben – auch wenn Geschäftsführer…

Architektur, Technik und Sonnenschutz im Einklang

Interview mit Kurt Faltenbacher, Geschäftsführer der Faltenbacher Jalousienbau GmbH & Co. KG

Architektur, Technik und Sonnenschutz im Einklang

Steigende Temperaturen und hohe Anforderungen an die Energieeffizienz machen Sonnenschutz heute wichtiger denn je. Die Faltenbacher Jalousienbau GmbH & Co. KG steht für individuelle Sonnenschutzlösungen – von Raffstores und Markisen…

Weniger Mitteleinsatz, mehr Ertrag

Interview mit Markus Heberger, Geschäftsführer der TIMAC AGRO Deutschland GmbH

Weniger Mitteleinsatz, mehr Ertrag

Die Landwirtschaft ist eine Branche voller Bewegung: Betriebe werden professioneller, die klimatischen Bedingungen verändern sich und der Anspruch an effiziente, nachhaltige Lösungen wächst. Wer Landwirte heute unterstützen will, muss ihre…

TOP