Nach der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 hat die Stahlrohrindustrie 2010 spürbar vom Konjunkturaufschwung profitiert. Die Hersteller konnten die Auslastung ihrer Produktionskapazitäten wieder erhöhen, gestiegene Rohstoffpreise und Energiekosten drückten allerdings auf die Erlössituation. Weltweit nahm die Produktion nahtloser Stahlrohre 2010 besonders stark zu, aber auch der Sektor der geschweißten Rohre konnte zulegen. Treibende Kraft war der Energiesektor.
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Ob für die Übertragung von Elektrizität, elektronischen Daten oder mechanischen Kräften: Draht und die daraus hergestellten Produkte wie Kabel, Seile, Federn, Schrauben, Geflechte, Gitter oder auch Elektrospulen spielen in allen Bereichen des täglichen Lebens eine unverzichtbar wichtige Rolle. Über zukunftsweisende Fertigungs- und Anwendungskonzepte informiert die internationale Leitmesse für die Draht- und Kabelindustrie wire, die in diesem Frühjahr zum 13. Mal in Düsseldorf ausgetragen wird.
Mit frischen Ideen, neuen Konzepten und ungewöhnlichen Strategien mischt Facebook den Markt auf. Das junge Unternehmen, auf Augenhöhe mit vielen etablierten Branchenriesen, ist ungeheuer erfolgreich und lässt viele Firmen im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen. Was können andere Firmen – ganz gleich welcher Branche - von Facebook lernen?
Zum Leidwesen vieler Unternehmen und Freiberufler wiehert er sehr häufig und oft unüberhörbar: der Amtsschimmel. Bürokratische Formalitäten nehmen sehr viel Zeit in Anspruch, die an anderer Stelle fehlt. Das hat offensichtlich auch die Bundesregierung erkannt. Mit ihrem Programm für „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung“ sollen die Firmen entlastet werden und zudem Geld sparen.
Er ist und bleibt Herz und Antriebsmotor der deutschen Wirtschaft: der Mittelstand. Volle Auftragsbücher und 80 Prozent Unternehmen, die nichts von der Schuldenkrise spüren, verzeichnet die gerade vorgestellte Untersuchung ´Diagnose Mittelstand 2012`. Mehr als 110.000 Firmenbilanzen des Jahres 2010 bilden die Basis der Studie, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Auftrag gegeben hat.
Parmesan und Pasta zählen sicherlich zu den bekanntesten Exportartikeln Italiens. Doch hat das beliebte Reiseland der Deutschen weitaus mehr zu bieten. Italienische Schuhe und Bekleidung haben in Deutschland traditionell einen guten Ruf und auch spezielle Produkte des Maschinenbaus sind sehr gefragt. So verwundert es nicht, dass Deutschland wichtigster Handelspartner der italienischen Wirtschaft ist, während Italien auf dem fünften Platz der deutschen Exportnationen liegt.
Die Stimmung wird immer besser. Zum dritten Mal in Folge stieg der vom Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) ermittelte ifo-Index an. Von 107,3 Punkten im Dezember legte er auf 108,3 Punkte im Januar zu. Der ifo-Index gilt als Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft und bescheinigt ihr somit einen guten Start ins neue Jahr.
Die deutsche Möbelindustrie kann auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Die Produktionszahlen stiegen gegenüber 2010 an. Das Möbel aus Deutschland im Trend liegen, beweist auch die aktuelle Internationale Kölner Einrichtungsmesse 'imm cologne' Rund 1.200 Aussteller aus 50 Nationen zeigen hier zurzeit ihre Neuheiten.
Sie ist ein alter Hut. Doch zunehmender Unmut über die Auswüchse von Finanzspekulationen und dem anschließenden Ruf nach milliardenschweren Staatshilfen bringen sie immer häufiger ins Gespräch: die Finanztransaktionssteuer. Sie soll hochriskante Finanzgeschäfte zu Lasten der Allgemeinheit teurer machen und gleichzeitig Geld in die leeren Staatskassen spülen.
Ein Ansteigen der Exportquote von drei Prozent für das gerade begonnene neue Jahr gegenüber 2011 erwartet der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI). Für Hans-Peter Keitel ist diese Prognose trotz positivem Trend eine 'Abkühlung des Exportmotors', zumindest im Vergleich zu den zwei vorangegangenen 'Wachstumsjahren'.
Sie zählen zu den echten Exportknüllern und sind auf der ganzen Welt gefragt. Fahrzeuge aus Deutschland haben einen exzellenten Ruf und vor allem im Luxussegment kaum Konkurrenz zu fürchten. Doch auch Autos der Mittel- und Unterklasse profitieren vom guten Ruf hiesiger Automobilhersteller. Qualität, Innovation, Sicherheit und Langlebigkeit haben zu diesem guten Image beigetragen.
Nach vielen Jahren Talsohle blickt die Bauindustrie einmal wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Trotz europäischer Schuldenkrise und anhaltender Verunsicherung der Finanzmärkte hat sich die Branche 2011 sogar positiver entwickelt, als erwartet. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hat seine Umsatzprognose auf nominal +7% angehoben. Entsprechend positiv blicken die Veranstalter der DEUBAU, der jährlichen Auftaktveranstaltung der Branche, der nächsten Messe entgegen.
Die ohne konkrete Beschlüsse zu Ende gegangene Klimakonferenz in Durban hat es noch einmal deutlich gemacht. Einige Länder wollen sich noch immer nicht auf verbindliche Ziele zur Verringerung der Treibhausgase festlegen lassen, Kanada ist komplett ausgestiegen. Deutschland hingegen ist im Vergleich dazu auf einem guten Weg. Der im Frühjahr beschlossene Atomausstieg hat dem Ausbau erneuerbarer Energien noch einmal deutlichen Schub verliehen.
Neupositionierung der deutschen Bauindustrie als Teil der Klimaschutzindustrie
"Heiter bis wolkig" – so könnte man die aktuelle Lage der deutschen Bauwirtschaft beschreiben. Im Jahr 2011 konnte die Branche ein gutes Umsatzplus verzeichnen. Die Aussichten für 2012 dagegen scheinen getrübt. Wirtschaftsforum war im Gespräch mit Prof. Dipl. Kfm. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie über die Perspektiven und Chancen der deutschen Bauindustrie.
Der UN-Klimagipfel lief auf Hochtouren. Jeden Tag waren neue Absichtserklärungen zu hören und Gründe, warum eine Einigung so schwierig sei. Dabei gibt es einen einfachen Grund: der politische Wille fehlt. Wahlweise werden verbindliche Regelungen völlig abgeblockt, zum Beispiel von den USA, oder die Ziele sind zu niedrig gesteckt, um die globale Erderwärmung wirkungsvoll zu stoppen. Deshalb ist es fraglich, ob die anstehende Abschlusserklärung mehr als nur heiße Luft enthält.