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Die Atmosphäre im Team ist angespannt

Ob es die Beziehung zum Chef oder den Kollegen ist: Wenn sie angespannt ist, können wir davon krank werden. Mobbing, Streit zwischen den Kollegen oder Lästereien beschäftigen uns emotional sehr stark und können zermürben. Versuchen Sie, die Problemquelle zu identifizieren und besprechen Sie dies mit Ihren Kollegen oder Ihrem Chef.

Ihr Job ist körperlich anstrengend

Jobs, die körperlich besonders anstrengend sind, können Sie krank machen. Auch hier spielt jedoch die Einstellung zur Arbeit eine wichtige Rolle. Wenn Sie bei Ihrer Arbeit ausreichend Spaß haben, stecken Sie körperliche Belastungen einfacher weg. Bei einem Mangel an Glückshormonen sieht das Ganze jedoch schnell anders aus. Im Allgemeinen gilt: Körperliche Anstrengungen am Arbeitsplatz sollten nicht unterschätzt werden. Wenn Sie sich diesbezüglich überfordert fühlen, sollten Sie dies mit Ihrem Vorgesetzten besprechen.

Sie pendeln über große Entfernungen

Lange Pendelwege können zu einer ernsthaften Belastung für Körper und Geist werden. Das gilt vor allem dann, wenn man am Arbeitsplatz nur noch wenig Freude verspürt. Schon eine Strecke von einer halben Stunde kann zu einer Qual werden, wenn einem bei der Arbeit die nötige Motivation fehlt.

Sie sind über einen langen Zeitraum unterfordert

Auch das Gegenteil kann krank machen, denn Langeweile bei der Arbeit wirkt zermürbend. Die ständige Suche nach einer Aufgabe und das Warten auf den Feierabend fordern unser Hirn nicht gerade. Auch das Suchen nach einer Beschäftigung, die über den Tag hinweg trägt, ist anstrengend, aber keineswegs erfüllend und kann langfristig ebenfalls zu Erkrankungen führen.

Sie sind über einen langen Zeitraum überfordert

Nicht enden wollende Projekte, viele Meetings, hoher Druck von Vorgesetzten: Wer das für eine gewisse Zeit hinter sich hat weiß, dass die Energiereserven des Körpers enorm unter so einer Situation leiden. Wer über einen langen Zeitraum Überforderung ausgesetzt wird, kann davon körperlich oder psychisch krank werden, da der Körper nicht mehr genug Ressourcen hat, seine Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Sie hassen Ihren Job und bleiben trotzdem

Eigentlich wissen Sie, dass der Job nicht zu Ihnen passt. Weder fühlen Sie sich gut dabei, noch haben Sie Spaß. Trotzdem bleiben Sie, weil der Gedanke, keinen Job zu haben oder zu finden, Ihnen weitaus schlimmer erscheint. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Job Sie auf Dauer krank macht, ist allerdings relativ hoch.

Interview mit Gerald Hörhan, Managing Director der Danube Advisory GmbH

Wir chillen nicht, wir arbeiten

Gerald Hörhan ist aus der Finanzwelt heutzutage kaum mehr wegzudenken. Der Österreicher hat sich als Investment Punk den Ruf eines Experten erarbeitet, der auch mal klare Worte parat hat, wenn andere nur Phrasen von sich geben. Vergessen werden dabei häufig seine unternehmerischen Aktivitäten, die in der Danube Holding mit Sitz in Wien vereint sind. Wirtschaftsforum sprach mit ihm über Danube, die Invetment Punk Academy und neue Wege in der Vermarktung im Finanzbereich.

Bereiten Sie sich vor

Ein Feedbackgespräch sollten Sie gut vorbereiten und sich die Frage stellen, welche Punkte Sie genau besprechen wollen und was das Ergebnis des Ganzen sein soll. Wenn Sie schon vorher Klarheit in Ihre Gedanken gebracht haben, wird es Ihnen besser gelingen, die Kritik konstruktiv zu formulieren. Zudem sollten Sie einen Termin mit der anderen Person ausmachen und sie nicht überrumpeln.

Nutzen Sie Kritik lösungsorientiert

Sie haben schlechte Laune und müssen sich Luft machen? In solchen Momenten sollten Sie lieber gar kein Feedback geben, denn es wird weder konstruktiv noch hilfreich sein. Kritik sollte dazu dienen, dem anderen zu helfen und eine Situation zu verbessern. Sie sollte nicht Ihr Ventil sein. Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsvorschläge für die Situation.

10 Tipps, die Ihnen helfen, konstruktive Kritik zu äußern

Feedback ist für jeden von uns wichtig, denn aus der Rückmeldung der anderen können wir lernen. Allerdings können wir das nur, wenn Kritik auch konstruktiv vorgetragen wird. Damit Sie selbst Ihren Kollegen und Mitmenschen konstruktiv entgegentreten können, haben wir wertvolle Tipps gesammelt, die Ihnen dabei helfen.

Fokussieren Sie sich auf die wichtigsten Punkte

Der Kollege hat bei der Präsentation alles falsch gemacht? Zu viele Folien, Schrift zu klein, zu leise gesprochen, das Publikum nicht angesehen? Vermeiden Sie es, ihm all diese Punkte gleichzeitig als Feedback mitgeben zu wollen. Bei einer solchen Masse an Dingen wird der andere sich fühlen als sei er gar nicht in der Lage, dem Herr zu werden. Nehmen Sie sich also die wichtigsten Punkte vor.

Fragen Sie nach

Wenn wir Feedback oder Kritik äußern, ist es oft eine einseitige Sache. Wir äußern uns über das, was wir als verbesserungswürdig am Verhalten des anderen erachten. Versuchen Sie, das Ganze gleich anders anzugehen. Fragen Sie Ihren Kollegen stattdessen, wie er seine Leistung selbst einschätzt, stellen Sie offene Fragen. Oft wird er selbst auf bestimmte Probleme kommen und Sie können dann darauf eingehen und konkrete Verbesserungsvorschläge machen. So bleibt die Verantwortung und auch die Kontrolle ein Stück weit bei demjenigen, der Feedback bekommt.

Geben Sie Feedback unter vier Augen

Wann immer es möglich ist, sollten Sie Feedback unter vier Augen geben. Wir alle wissen, dass Kritik nicht angenehm ist, egal, wie gut sie auch formuliert sein mag. Dem Gegenüber fällt es noch schwerer, sie anzunehmen, wenn er oder sie das Gefühl hat, vor der ganzen Gruppe bloßgestellt zu werden. Durch ein persönliches Gespräch können Sie diese Nebenschauplätze vermeiden.

Achten Sie darauf, auch Positives einzubringen

Wir erinnern uns immer mehr an das Negative als an das Positive. Daher sollten Sie Ihre Kritik immer mit etwas Positivem “garnieren”. Versuchen Sie zum Abschluss des Gesprächs eine positive Note zu finden. Sie können beispielsweise darauf hinweisen, wie sehr Sie die andere Person schätzen oder was in der Situation gut gelaufen ist.

Geben Sie zeitnah Feedback

Wenn Sie zu einer Situation Feedback geben möchten, dann machen Sie das möglichst zeitnah. So sind sowohl Sie als auch die Person, der Sie Feedback geben, noch nah genug mit der Situation vertraut. Geben Sie erst Wochen später Feedback à la “Das hast Du vor ein paar Wochen auch schon so gemacht” wird es schwierig für den anderen, sich an diese Episode auch zu erinnern. Allerdings sollten Sie sich auch genug Zeit nehmen, um die Situation ruhig zu überdenken. Sollten Sie verärgert sein, geben Sie sich erst Zeit, sich zu beruhigen.

Seien Sie offen für Feedback

Seien Sie offen dafür, dass die andere Person Ihnen in der Situation auch Feedback geben möchte. Lassen Sie das ebenfalls zu, damit Sie gemeinsam zu einer Lösung finden können.

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